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Allgemein

Der öffentlichen Raum wird zum Kunstobjekt.

Scratching war gestern, verschönern wir zur Abwechslung mit einigen witzigen Ideen unsere Umwelt!

Vergessen oder einfach achtlos weggeworfen, in den letzten Monaten tauchen in deutschen Städten immer mehr verwaiste Schuhpaare auf. So könnte die Überschrift lauten, wenn es da nicht eine neue Form von (nennen wir es mal) Kunst im öffentlichen Raum gäbe.

Shoefiti ist in Deutschland angekommen. Von Jesuslatschen bis Stilettos, auf Deutschlands Strommasten, Bäumen und Laternen baumeln ausgetretene Schuhe. Ob der Schuhwerfer durch die Kunst oder durch die einfache Entsorgung seiner alten Treter motiviert ist lässt sich schwer sagen. Tatsache ist, es entlockt dem ahnungslosen Passanten einige verwunderte Blicke.

Ein richtig breites Lächeln überzog mein Gesicht jedoch bei der Vorstellung wie man mit Häkel- und Stricknadel seine Umwelt verschönert. Schon mal was von der Strick-Guerilla gehört? Oma wird es freuen, bunte Hüllen zieren Ampeln, Autoantennen und alles was sich irgendwie behäkeln oder bestricken lässt. Scheinbar aus Frust über zahlreiche unfertige Strickarbeiten entstand 2005 in Houston „KNITTA PLEASE“, eine Bewegung die den öffentlichen Raum mit zahlreichen Strick- und Häkelarbeiten beglückt.

Auf geht’s, raus mit der Wolle und den Stricknadeln und daheim am Tischbein oder Partner üben.

Bilder und mehr Infos unter http://www.knittaplease.com

Discussion

2 comments for “Der öffentlichen Raum wird zum Kunstobjekt.”

  1. „Shoefiti“ eine interessante Sache. In Leipzig so interessant, dass sowohl der studentische Radiosender Mephisto 79,6 als auch der MDR über das Thema berichteten. Die Beiträge sind in den nächsten Tagen über die Webseite http://www.streetartaffair.de abzurufen.

    Für bunte Straßen
    STREET ARTAFFAIR

    Geschrieben von Dirk Kuntze | August 21, 2009, 10:30

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