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Fotografie

Was Großformat und Kaffee gemeinsam haben

Sicher trinken viele der Fotografen, die mit Großformat Kameras arbeiten, gerne Kaffee. Aber muss es Instant Kaffee sein? Sicher nicht, denn hoher Genuss, weswegen diese Spezies ja die Fotografie mit den unhandlichen und schweren Kameras heute oft immer noch betreiben, ist diese Brühe ja nicht. Aber schon immer baden die Selbstentwickler unter den Fotofreaks ihre Filme in chemischer “Brühe”. So der übliche Slang.

Da unser Interesse auch den ungewöhnlichen Verfahren in der Fotografie gilt, haben wir natürlich sofort den Faden aufgegriffen, als wir hörten man kann Filme in Kaffee entwickeln.

Löslicher Kaffee, Soda, etwas Ascorbinsäure (Vitamin C) ist alles was wir für diese “Brühe” aus dem örtlichen Lebensmittelhandel besorgt haben. Das ganze nach einem Rezept bei digitaltruth.com verarbeitet und fertig war der Entwickler Caffeenol C.

Bei einem kleinen Workshop in unserem Fotoclub haben wir das Verfahren vorgestellt und dazu ein Negativ mit unserer ehrwürdigen Plaubel 9×12 Fachkamera belichtet. Wir waren alle erstaunt wie gut das Ergebniss der Entwicklung ausfiel.

Nur etwas unscharf ist das Bild. Aber das lag an Frank, der sich als freiwilliges Model zur Verfügung stellte. Die 5 Sekunden Belichtungszeit waren wohl doch etwas zu lang.
Den Rest des Kaffees werden wir sicher auch nicht trinken sondern weitere Bilder damit entwickeln. Es macht einfach Spaß!

Planfilm 9x12 in Kaffee entwickelt

Discussion

2 comments for “Was Großformat und Kaffee gemeinsam haben”

  1. […] in Kaffee habe ich ja auch schon mal probiert und war über die Ergebnisse wirklich erstaunt. Was ich jetzt […]

    Geschrieben von Perfektion ist langweilig. Fotografische Alchemie | Kunstkeim | Juli 29, 2013, 22:34
  2. Das gleiche funktioniert übrigens auch mit Tee. :-)

    Geschrieben von Stefan Kassler | November 3, 2010, 07:39

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